Pflegedienste und ihr Personal

Der Alltag in Pflegediensten...

Oftmals ist der Pflegealltag von Situationen begleitet, die vom Personal ein ausgezeichnetes Einfühlungsvermögen, viel Geduld und Besonnenheit erfordern. Um in diesen Zeiten nicht überfordert zu sein und die Hilfebedürftigen optimal versorgen zu können, sind ein hohes Potential an Wissen und Erfahrung notwendig. Diese Voraussetzungen können äußerst hilfreich sein, wenn es um die Behandlung von Notfällen geht. Aufgrund der im höheren Alter auftretenden Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystem, der Psyche und anderer Organe kann es hin und wieder zu lebensbedrohlichen Situationen kommen, bei denen eine schnelle und professionelle Hilfeleistung unverzichtbar ist. Darüber hinaus brauchen die Betroffenen gerade zu diesem Zeitpunkt viel menschliche Zuwendung und Zuspruch. Dies ist sehr wichtig, wenn es um neurologische Erkrankungen und Beeinträchtigungen der Atmung geht. Oftmals leiden die Personen in diesen Momenten unter Panik und Todesangst und nur einem professionell und beherzt arbeitenden Personal ist es in den meisten Fällen zu verdanken, dass eine rechtzeitige lebensrettende medizinische Hilfe erfolgt. Nicht in jedem Fall sind die Maßnahme, die an den schwer erkrankten Pflegebedürftigen auch in lebensbedrohlichen Situationen für das Pflegpersonal risikofrei. Durch zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen, die nur schwer oder gar nicht mit derzeit verfügbaren Medikamenten therapiert werden können, bleibt immer ein Restrisiko der Übertragbarkeit gefährlicher krankheitserregender Keime. In diesem Zusammenhang sollen insbesondere Erkrankungen wie MRSA und EHEC genannt werden. 

Berufsbekleidung entsprechend den Anforderungen der Pflegedienste

Die Aufgabenbereiche der pflegerisch und medizinisch tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassen außerdem ein weites Spektrum an Maßnahmen der Behandlungspflege. Die zu erfolgende Wundversorgung offener Wunden muss unter höchsten hygienischen Gegebenheiten und vorwiegend unter sterilen Bedingungen vorgenommen werden. Das heißt, dass die examinierten Schwestern und Pfleger ein saubere und hygienisch einwandfreie Kleidung und Schuhwerk tragen müssen. Durch diese Vorgehensweise kann eine maximale Keimfreiheit erzielt werden, was sowohl den Mitarbeitern selbst als auch den zu Pflegenden zugutekommt. Trotz zusätzlicher Schutzkleidung in Form von Einmalhandschuhen und Einwegkitteln sollen auch die üblichen Bestandteile der Berufskleidung gewebstief desinfizierbar sein. Nach einem erfolgten Kontakt mit keimbelasteten Körperflüssigkeiten können diese Kleidungen so heiß gewaschen oder chemisch behandelt werden, dass keine Bedenken mehr bestehen müssen. Dies ist nicht nur in der privaten Waschmaschine, sondern ebenso in der Industriewaschung realisierbar. Selbst die farbigen Berufsausstattungen sind in punkto Wasch- und Desinfizierbarkeit farbecht und bleiben über lange Zeit farbstabil.