Krankenpflege - Berufung vom Kopf bis zu den Schuhen

Berufsbekleidung in der Krankenpflege

Arbeitet man über Jahre in der Krankenpflege, ist das für den Großteil der Pfleger nicht einfach nur ein Job, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen, sondern ein Beruf – eine Berufung im Sinne von „dem inneren Ruf zu folgen, um diese bestimmte Lebensaufgabe zu erfüllen“. Oft ist es nicht damit getan, seinen Dienst abzureißen, den Kranken eine Hilfe zu sein und dann fährt man wieder heim und widmet sich Familie und Freizeit. Vieles von dem, was man als Krankenpfleger am Tag leistet, nimmt man mit nach Hause, verarbeitet man nach Feierabend, gerne auch bis in die Nacht hinein. Da geht einem der schwere Decubitus von Frau Müller nicht aus dem Kopf, man überlegt, wie man Herrn Schulz wieder Freude am Leben schenken kann und hofft darauf, dass Oma Herta am nächsten Tag endlich wieder aufstehen und ein paar Schritte vor die Türe gehen kann. Wer sich für den Beruf der Krankenpflege entscheidet, geht in seiner Arbeit voll und ganz auf, verrichtet seinen Dienst mit ganzem Herzen und einer schier unerschöpflichen Leidenschaft. Um so wichtiger ist es, sich selbst darüber nicht zu vergessen und sich regelmäßig selbst etwas Gutes zu tun. Einen geregelten Arbeitstag gibt es für Krankenpfleger in den seltensten Fällen. Überstunden müssen geleistet werden und gerne sitzt man einfach auch mal noch fünf Minuten länger bei dem einen oder anderen Patienten, weil manchmal ein einfaches Dasein oder Zuhören soviel wichtiger ist als Medikamente oder saubere Fingernägel. Privat kann man also „nur“ was für sich selbst tun, wenn man bei allem Stress auf eine regelmäßige und gesunde Ernährung achtet, gut ausgeschlafen ist und über ein stabiles Umfeld verfügt, in dem man sich nach einem unschönen Tag auch mal fallen lassen kann. Interessante Ausführungen zur Thematik Arbeitskleidung in Medizin und Pflege gibt`s hier -> zur Webseite

Berufskleidung im Dienstbereich Krankenpflege

Auch im Dienst selbst ist man nicht selten seines eigenen Glückes Schmied. Konzentriertes und strukturiertes Arbeiten erleichtert vieles. Pausen sollten wirklich für sich genutzt werden und nicht um Frau Müllers Verordnung noch schnell bei ihrem Hausarzt abzuholen und in der Apotheke abzugeben. Und das aller Wichtigste ist das eigene Wohlbefinden. Man muss sich als Krankenpfleger wohl mit sich selbst, in seiner eigenen Haut fühlen – und in seiner zweiten Haut, der Dienstkleidung. In dieser Kleidung verbringt man als Krankenpfleger nämlich mehr Zeit am Tag als in jedem anderen Textil. Egal ob die eigentliche Dienstkleidung von einem Arbeitgeber vorgeschrieben ist oder man sich sein Outfit selbst zusammenstellt. Egal ob Schlupfkasack oder Polo-Shirt, ob Schlupf- oder Medizinerhose, ob Slipper oder Cloq – man steckt am Tag über acht Stunden in dieser zweiten Haut und darum muss sie nicht einfach nur passen, sondern dem Krankenpfleger das gute Gefühl geben, sich wohl darin zu fühlen, Bewegungsfreiheit zu haben, in seinem Tun nicht gestört zu werden. Die Auswahl an Textilien für medizinische Berufe ist in der Vergangenheit enorm gewachsen. Aus einst funktionalen und gut zu pflegenden Kleidungsstücken ist ein weiterer Modezweig entstanden, der sich in Schick, Farbenvielfalt und Style nicht mehr hinter der Alltagskleidung verstecken muss. So ist es leicht hier seine perfekte zweite Haut zu finden, die einem durch den Beruf begleitet und es einem leicht macht, seine Berufung zum Krankenpfleger nicht nur zu leben, sondern zu lieben.